Friday, September 29, 2006

Bilder

Wo wir(weisse) letzte Woche noch zu viert in Cape Coast waren, dann jetzt bin nur ich noch uebrig geblieben. Finn hat 40 Grad Fieber und Malaria am Hals und ist in Panik heute zurueck nach Deutschland gefloegen. Marion fliegt morgen und Andreas in paar Tagen. Deren zeit ist um.

Heute habe ich paar Bilder hinzugefuegt. Dort zu sehen: Kleine reptilien, die hier massig ueberall rumlaufen. Auf den Strassen, Hausern usw. Man sagt, dass eine Sorte von den sogar die Boesen Geister vertreiben, wenn die Nachts an Zimmerdecke hocken. Da freu ich mich Smile. Und noch zu sehen ein von den vielen Krokodilen in unserem Hotel, wo wir in Cape Coast uebernachtet haben. Dann noch ein "Kaufhaus" und sonst paar Bilder. bye bye

Kwadwo

Posted by Silver at 17:57:17 | Permanent Link | Comments (0) |

Monday, September 25, 2006

Leserbriefe

Wollte heute neue Fotos reinstellen, aber ging nicht, weil ich sie bei er Arbeit nicht kopieren konnte. Kein Strom

Strom

Was strom angeht: In Ghana wird Strom aus einem riesigen Stausee gewonnen dessen Wasserspiegel im Moment niedrig ist. D.h. Strom muss rationiert werden. Ein Stadtteil hat jeweils 48h Strom und dann 12h pause. Immer von 6 bis 6. Nach diesem Gesetz heisst es dass man einmal pro woche zwischen 6-18 "no lights" hat und das bedeutet feierabend. Deswegen bin ich jetzt schon im Internetcafe Smile

Also, heute wollte ich einige Lesebriefe beantworten:

Mathias aus Muenster schreibt:

ist ne prima sache die du da machst. unkonventionell und sicherlich sehr
sehr horizont erweiternd für dich. wie ich dir schon mal gesagt habe:
ich denke das man an den schwierigen bzw. harten erfahrungen am meisten
wächst. wenn du zurück in münchen bist dann wirst du sicherlich eine
veränderte sichtweise auf all die kleinen dinge haben die der alltag so
mit sich bringt.

Danke fuer deine mail Mathias

Das denke ich auch. Das Leben ist hier nun wirklich anders. Und damit ich meine ich nicht nur das woran man am schnellstens denkt: die Armut. Es gibt viele Sachen ueber die ich noch berichten werde. Ueber Macht der Koenige, ueber Essensgewohnheiten die mir ehrlich gesagt am Anfang eine Portion ueberwindung gekostet haben und ueber sonntaegliche Kirche die in mir ungewoehnliche Emotionen ausgeloest hat und mir sogar eine Traene ins Augen gebracht haben.

Marc aus Ko Tao(Tailand) schreibt

ist schon hart in so eine voellig andere welt einzutauchen mit diesen ganz anderen gewohnheiten sitten und gebraeuchen, und dass auch allein auf sich gestellt. ich denke dass dir diese zeit viel bringen wird was deine einstellungen und vielleciht auch deinen charackter angeht.
wie ist es nun bei deiner gastfamilie? und wie schaut dein tagesablauf aus?

Lieber Marc!

Nun zu deiner Frage: Der Tag beginnt hier meistens so 5-6 Uhr. Da ich gerne Schlafe wache ich erst zwischen 6 und 7 auf. Danach nehm ich eine kalte dusche(denn eine andere Wahl hab ich nicht) und fahr mit Taxi zur Arbeit. Dort hol ich mir etwas zu Essen und arbeite bis Mittag. Dann geh ich wieder Essen und arbeite bis 4. Machnmal geh ich danach ins Internet, ansonsten fahr ich mit TroTro(kleinbus, bald kommen Fotos!) nach Hause(ca 30min). Tja kurz ausruhen und dann noch vielleicht zum Kampus etwas Essen oder einfach ma so rumschauen. Um 7 wirds dunkel und es ist nicht sehr empfehlenswert danach noch grossartig rumzuturnen. Ich fuehle mich eigentlich sehr Sicher hier, aber es heisst ja immer, dass boese Nigerianer mich auf dem Weg nach Hause auflauern koennten und.. naja. Also bin ich meistens schon um 8 oder 9 zu Hause und geh zwischen 9 und 10 pennen. Nicht immer sehr spannend. Am Wochenenden versuche ich Zeit zu nutzen um rumzureisen. Dieses Wochenende wirds in die Hauptstadt Accra gehen. Marion wird zurueck nach Hause gehen und ich helfe mit Finn Sie in die Hauptstadt und verbringe mit ihm die Wochenende dort. 

Dora aus Muenchen schreibt:

Hehe, na das behalte ich fuer mich was sie schreibt Laughing

Vermisse dich noch mehr als das Hackfleisch mit Nudeln, Fernsehn(seit Wochen nicht mehr gesehen), eine Dusche mit warmen Wasser oder das lange Schlafen was gelegentlich um 14Uhr frueh von einem kommunistischen Genossen(dessen Name ich aus Sicherheitsgruenden nicht veroeffentliche) unterbrochen wird :-)

Und wie immer: Wuerd mich freuen auch etwas von euch zu hoeren, damit ich mich nicht so alleine hier Fuehle!

Posted by Silver at 12:34:12 | Permanent Link | Comments (0) |

Friday, September 22, 2006

Ghanalife: Partnerschaft

Hello!

Diesmal habe ich paar Fotos hochgeladen. Zu finden unter Galerien. Da ist ein Affe zu sehen, der direkt vor meinem Fenster rumhuepft und ein Haustier von irgendeinem Nachbar ist. Weiter ist der schoene Strand und die anderen Deutschen zu sehen. Ebenfalls ein Aufkleber und ein Strassenwerbung die es in dieser Form *UEBERALL* und in grossen Mengen anzutreffen sind. Hab noch viel mehr Fotos. Ueber das Leben, Strassen usw. Werd bald welche nachliefern.

Also, heute moechte ich weniger ueber mich und mehr ueber das Leben hier schreiben, so wie ich es in den letzten 3 Wochen aufgenommen habe. Das Thema heute:

Partnerschaft
Ich habe dieses Thema mit ca 10 Leuten gesprochen, sowohl mit jungen als alten Leuten, mit jungs und maedchen. Also hier meine Erfahrung mit diesem Thema.
Das beste Beispiel wie man hier darueber denkt hat mein Nachbar und freund Kyeremeh geliefert. Er(20, Student) sagte naemlich, dass er nicht eine Freundin haben will. Nein, er will gleich eine Frau finden, die er auch heiratet. Der Grund ist simpel: Wenn er eine Freundin hat und mit ihr schlaeft ohne sie zu heiraten wuerde er ja den zukuenftigen Partner von dem Maedchen betruegen, da dieser nicht mehr eine Jungfrau bekommen wuerde. Und er will ja ihn nicht betruegen. So, oder so aehnlich denken hier viele. Das erklaert auch warum die IAESTE-Leute(ebenfalls Studenten) alle noch nie eine Freundin hatten obwohl sie teilweise schon 25 sind.
Also, man sucht sich einen Partner aus in dem man sich sicher ist. Wenn  man heiraten will, nimmt man 4 Flaschen Schnaps(ein hartes Gesoeff, das auch so hier heisst), Klamotten und Geld mit und geht zu den Eltern des Maedchens. Wenn alle einverstanden sind und die eltern zufrieden sind(auch mit Geschenken und Schnaps) darf er das Maedchen zu sich nach Hause nehmen und die Eltern haben ihr Tochter quasi fuer ihn ueberlassen. Dieser traditioneller Prozess wird sogar durchgemacht, wenn eine Ghanese im Ausland ist. Dann wird eben spaeter nach hause geflogen um diesen Prozess nachzuholen.

Wie findet man einen Partner? Sicher nicht indem man auf eine Party geht und ein Maedchen "anquatsch" und mit ihr etwas trinkt. Also, die Ghanesen trinken generell so gut wie garnicht. Die meisten die ich kenne haben nie alkohol probiert. Und wenn man in einem Bar im Campus ist, trifft man nur haufen Jungs die Fussball schauen. Wenn kein live spiel kommt, schaut man halt wiederholungen. Von den 50 Leuten dort raucht gewoehnlicherweise niemand, ein Bier trinken tuen 3-4 Leute und diese sind mit sehr hoher wahrscheinlichkeit Nigeriar.

Letztens hat ein Mitarbeiter(25) bei meiner Arbeit gesagt dass er ein Maedchen, dass ihm gefaellt besuchen will. Ob ich mitkommen will? Na klar! Wir sind dort angekommen, er ersichtlich nervoes. Dann wurde ein Video-CD mit lokalen Musikvideos reingemacht und dies angeschaut. Geredet oder sich angeschaut wurde kaum. Im raum waren noch andere Leute, kinder und irgendeine Freundin von ihr. Danach hat er wohl mit ihr auch bissl geredet, aber das wars erstma. Langsam!

Es gibt hier auch diskos, aber da war ich noch nicht. Ausserdem heisst es dass in der Hauptstadt man ein bisschen liberaler ist.

In meiner Arbeit haengt ein grosser Schild: AIDS is more deadly than Rattlesnake. Say no to sex outside marriage. Solche Schilder sind uerball zu finden. Auch in den Zeitungen.
Was ich mich dabei frage: Wenn so viele wirklich jungfrauen bleiben bis sie heiraten, warum ist trotzdem AIDS hier so verbreitet?

Na, wie es aussieht, klappt das doch nicht so gut mit Fotos hochladen. Werd demnaechst wieder versuchen.

Posted by Silver at 18:28:46 | Permanent Link | Comments (0) |

Wednesday, September 20, 2006

Cape Coast

Am Wochenende war ich mit 3 anderen Deutschen(Finn, Andreas und Marion), die ich hier kennengelernt habe an der Kueste in kleinem Fischerstaettchen namens Cape Coast. Wir haben uns einen Taxi fuer 3 Tage gemietet und sind Freitag Abend losgefahren, mussten aber nach 30 min wieder umkehren, weil es so heftig angefangen hat zu regnen, dass wir nichts mehr gesehen haben. Wir sind zum Andreas gefahren weil er direkt am Stadtrand war und haben den Taxifahrer gesagt er soll um 4 Uhr frueh wieder kommen. Am naechstem Morgen kamen wir dann nach etlichen Polizeikontrollen auch an und haben zunaechst 2 Maedchen abgeholt die mit der Familie verwandt waren bei der Andreas wohnt.

Polizeikontrollen

In Ghana erzsetzt Polizei manchmal die Mautgebuehren. Man bezahlt so gut wie immer. Die Hoehe haengt davon ab ob man was verbrochen hat oder nicht. Wenn man nichts verbrochen hat behaelt der Polizist einfach die Papiere und gibt sie wieder her wenn man ihn was zusteckt. Die erste Maut war gleich hinter der Stadtgrenze und hat 40 cent gekostet. In Cape Coast sind wir zu siebt in einem Auto in eine Poliziekontrolle gefahren. Nach einer Weile Diskussion kam ein Polizist zum Auto wo nur wir drin sassen und sagte, dass der Fahrer nun in Gewahrsam sei und vor Gericht gebracht wird. Als er bemerkt hat dass uns das ueberhaupt nicht beeindruckt hat und niemand eine Geldtasche hervorgebracht hat ging er enthausst wieder. Nachdem der Fahrer umgerechnet 3,5 euro aus dem Auto holte und die beiden Maedchen in ein anderes Taxi stiegen gings wieder weiter.

Gewohnt haben wir in einem Hotel der sehr stylisch gestaltet war. Ueber dem Wasser wo Krokodilen schwammen waren kleine offene Huetten wo wir abends ein Bier getrunken und Karten gespielt haben. Haben 2 sehr einfache Doppelzimmer genommen und pro person umgerechnet 8 euro beazahlt. Kleines Fruehstuck inklusive.

Es gab 3 Sichtpunkten die wir in den 2 Tagen angepeilt haben:

NationalPark: Es war ein heftiger Regenwald mit vielen Affen, Antilopen und WaldElefanten von dem wir aber niemand sahen. Man haette dort campen muessen und abends eine Fuehrung machen mussen da die Tiere allesamt Nachtaktiv waren und nur rauskommen wenns absolut ruhig war. Naja, der Hauptatraktion war ein Rundgang 30-40 meter ueber den Boden auf einem Weg von ca 50cm schmalen Bruecken die aus Seilen gemacht waren und wo man nur einzeln draufgehen konnte. Sowas wie man aus Indiana Jones kennt. War wackelig und sah sehr gefaehrlich aus, aber auch sehr spannend. Die Seilbruecken waren zwischen *riesigen* Baeumen befestigt und wurden einst errichtet um Schmetterlinge besser beobachten zu koennen. Bald ist man aber wohl drauf gekommen dass man damit Geld machen kann Money mouth

Cape Coast Castle: Dieser Burg wurder bereits in den 16Jh von Europaern errichtet und war zur Zeiten der Sklavenhandel eines der groessten Sklaven Handels- und Transportstation in ganz Africa. Millionen Menschen seien in diesem Burg in den Kellern eingesperrt gewesen bevor sie auf die Schiffe geladen wurden, sagte uns ein Fuehrer.

Beach: Endlich kam ich ans Strand wo ich schon von Anfang an wollte. Wir waren die einzigen dort weil die meisten Ghanesen eh nicht schwimmen koennen und am Strand Schwimmen gehen nicht als Luxus sehen so wie wir. Meterhohe wellen, Kokospalmen, weisser feiner Strand und warmes Wasser: fuer mich der Hoehepunkt des Ausfluges.

Bevor wir zurueckfuhren haben wir nochma Fisch fuer die Familie gekauft. Der Taxi hat fuer jeden von uns umgerechnet 40 Euro gekostet, was auf jeden Fall billiger war als wenn wir mit Bus gefahren waeren und dort ein Taxi genommen haetten, denn die Ziele lagen mehrere Zig-Kilometer voneinander entfernt.

Obwohl wir erstmal kurz nach der Abfahrt von hier darueber gestritten haben ob wir umdrehen sollen oder nicht, war die Entscheidung umzudrehen richtig. Am naechsten Tag haben wir die Strasse gesehen. Teilweise war sie ganz weggespuelt, mit Schlamm ueberschwommen oder immer noch unter Wasser. Nicht selten kam der Taxifahrer, der Teilweise nur Schrittgeschwindigkeit fahren konnte, mit dem Boden auf Surprised

Bevor ich wieder zu lange schreibe hoer ich auf, denn ich habe vor bald wieder zu kommen. Will noch paar Fotos nachliefern. Das Problem hier ist, dass ich mein USB-Kabel fuer DigiCam vergessen habe und selbst wenn ich ein haette: hab noch kaum Rechner mit einem USB-Anschluss gesehen. Hab von Andreas seine Kamera besorgt damit ich meine Karte dort reinstecken kann. Hab sie dann Marion gegeben damit sie bei der Arbeit die Fotos auf CD brennen kann. Danach kann ich bei meiner Arbeitstelle paar schoene Fotos aussuchen und auf Floppys kopieren. Die haben leider hier in dem Internetcafe nichts ausser Floppy-Laufwerke und das ist das einzige Internetcafe was ich bis jetzt kenne wo Verbindung so schnell ist dass ich es versuchen koennte sie hochzuladen Smile Nur Geduld

Wenn ihr noch nicht bemerkt habt: Jeden Beitrag kann man kommentieren und dazu auch Fragen stellen. Oder mir einfach auf recyclingbin@gmx.net mails schreiben. Werde drueber freuen. Bis bald!

Posted by Silver at 14:03:50 | Permanent Link | Comments (4) |

Thursday, September 14, 2006

Ghana=Ende der Welt...oder doch nicht?

So erfreut darueber dass ich ein Netcafe gefunden habe wo man auch einigermassen surfen kann gleich ein Kleiner nachtrag fuer alle die nicht Wissen was Ghana ueberhaupt ist:

Mein freundlicher Nachbar Kyeremeh ist fest davon ueberzeugt, dass Ghana im Zentrum der Welt liegt. Schliesslich kreuzen sich in Ghana Aequator und Greenwich-Meridian. Mag er Recht haben?

Posted by Silver at 21:30:53 | Permanent Link | Comments (0) |

Na, so fing es an..

Akwaaba!

Also, jetzt endlich hab ich die Moeglichkeit etwas zu schreiben. Also die Abenteuer ging schon in Deutschland los:

36h vor der Abreise stellte ich fest dass ich ein Visum fuer Ghana brauche den ich nicht hatte. Anrufe im Botschaft in Berlin bestaetigten mir dass es keine Moeglichkeit gibt schnell ein Visum zu bekommen. Tja, irgendwie hatte ich doch Glueck und nach einem "kurzen" Trip ma eben nach Frankfurt und zurueck hatte ich nach ca 900km Autofahrt mein Visum am naechsten Tag und konnte doch noch schnell packen und Fliegen.

In Milano angekommen hab ich erfahren dass der Flug nach Accra(Ghana) gecancellt wurde und erst am naechsten Tag stattfinden wuerde. Zu wenige Passagiere offensichtlich - d.h. unrentabel.

2 Tage nach Abreise in Ghana angekommen kam ich erstma in ein Hotel wo ein Kakarlake den anderen jagte. Und ich den hinterher :) Fuenf Uhr morgens wollte ein "freundchen" sich zu mich in meinem Bett gesellen und an mich kuscheln worauf ich aufwachte. Ich hoffe das war wenigstens kein maennchen.

Ok, der Busfahrt dauerte fuer die ca 300km ca 6 Stunden waehrend dessen ich erste Eindruecke von Ghana sammelte. Ueberall palmen, kleine Huetten vor den gekocht wurde, Frauen und Kinder die an vorbeifahrenden Autos alles moegliche aber vor allem Fruechte verkaufen wollten und das ganze Geschaeft auf dem Kopf trugen. Hab mir auch einen Ananass fuer 20c gekoennt. Lecker :-)

Hier in Kumasi angekommen war niemand da um mich abzuholen. Hab jemand angerufen und gesagt wo ich war, aber konnte nicht verstehen was er mir geantwortet hat. Am Anfang liefen alle Gespraeche eh monodirektional. D.h. beide Gespraechspartner reden aber nur die eine haelfte versteht was die andere sagt. Ich konnte mit deren Aussprache nichts anfangen und obwohl sie englisch sprachen, hab ich nicht so viel verstanden. So langsam gewoehne ich mich daran.

Die ersten Tagen war ich im Kampus(riesen gross mit vielen Wohnheimen, "Geschaeften", Hoersaalen usw.- alles in einem) untergebracht. Der Guesthouse war echt luxurioes. Mittlerweile bin in einer echten Ghanesischen Familie. Glaub da sind mehr als 20 Leute(plus paar Hunde), gekocht wir auf Holzkohle, geduscht wird kalt und sonntag ist Jesus angesagt! Die Leute sind aus unserer Sicht arm aber sehr nett. Bin da noch mit einem anderen Deutschen und Deutscher. Habe schon ueberlegt wie man den am besten danken koennte. Geld brauchen die zweifellos am meisten, ist aber nicht so einfach ma eben so zu schenken.

Letztes Wochenende war ich 1,5 stunden von hier entfernt beim Fussball. Heute sogar in der Zeitung zu sehen, wie ich mitgejubelt habe. Kommt wohl nicht oft vor dass ein weisser da auftaucht.

Tag darauf wurden wir im Hof von ca 200-300 "Killer"-bienen ueberrascht die sich langsam ueber uns versammelten. Rechtzeitig brach aber panik aus und alle rannten ins Haus. Kommt wohl manchmal vor. Und die sollen im Gegensatz zu den Leuten hier sehr aggresiv sein und zuschlagen. Na immerhin haette ich nicht 300 Stiche gehabt. Waren ja noch genug andere im Hof :-)

Es gibt sehr sehr viel zu berichten, aber ich spare etwas fuer andere Male, denn ihr habt ja alle keine Zeit Romane zu lesen. Vielleicht kann ich sogar schon bald paar Fotos reinstellen. Also bis bald!

Euer,

Kwadwo

Posted by Silver at 21:14:31 | Permanent Link | Comments (0) |

Monday, September 11, 2006

Ghanapost Nr.2

Ok, hab immernoch keine Richtige Chance, ins Internet zu kommen. Oft gibt es kein Strom, weil der Stausee wohl zu wenig Wasser hat und oft hat man einfach keine Chance ins Netz zu kommen. Und wenn, sehr langsam. Es gibt vieles zu berichten:

Ueber Jesus, Angriff der Killerbienen, Frauen die alles auf dem Kopf tragen nur nicht muetzen. Darueber, wie man Suppen mit Fingern isst und in einem Kleinbus mit 25 Leuten faehrt, wo in Deutschland vielleicht nicht mal 10 reinsetzen wuerden :)

Also, bis bald!

Posted by Silver at 22:44:44 | Permanent Link | Comments (2) |

Tuesday, September 05, 2006

Hey

Ich hoffe ich finde in paar Tagen endlich eine Internetcafe, wo ich nicht auf eine Seite 20 Minuten warten muss und auch hier etwas posten kann, was auf dem schwarzen Kontinent abgeht :-)
Posted by Silver at 21:02:48 | Permanent Link | Comments (0) |